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Gymfestival in Kristiansand/NorwegenVom 24. - 30. Juni 20021. Tag (Montag, 24. Juni 2002) Um 10.00 Uhr trafen sich 16, vom Eidgenössischen Turnfest mehr oder weniger frisch erholte Klotener und Opfiker TurnerInnen am Flughafen: Claude (unser super Reiseführer), David, Ivan, Reto, Bruno und Simone vom TV Opfikon, Thöme, Patrick, Andrea, Tübli und die beiden Nicole’s vom TV Kloten, sowie die Klotener Supporter Fredy, Stevie, Claudia, Christoph und Yannick. Und das waren nicht einmal alle: Winu war voraus gereist und empfing uns am Flughafen Kristiansand. Jacky und Dominique waren bereits eine Nacht mit Zug und Fähre unterwegs und holten uns am Abend wieder ein (bzw. wir lasen sie von der Strasse auf wie man weiter unten lesen kann!).
Nachdem sich nach der Ankunft alle so gut wie möglich eingerichtet hatten, wurde für uns am Fluss gegrillt. Kotelette, Würste und Salat und dank dem (nicht von allen ernst genommenen) Auftrag von Claude ein feiner Schluck Wein dazu. Nach 10 aufeinanderfolgenden Tagen mit 30°C und mehr genossen wir sogar die langen Hosen und den Faserpelz (ein paar Grad wärmer hätte es aber doch sein können!)
Der Höhepunkt des Tages war schliesslich die Suche nach Biber und Elchen. Um 20.30 Uhr ging’s per Bus zu einem See. Zu zweit in einem Kanu übten wir zuerst paddeln und steuern (kein Problem für uns Multitalente!), danach hiess es absolute Ruhe, denn Biber sehen zwar schlecht, sollen aber sehr gut hören. Geräuschlos überquerten wir den See, dann wieder zurück und in Einerkolonne durch mit Wasserpflanzen fast zugewachsene Gewässer – gebannt und gespannt, die Blicke dem Ufer entlang schweifend, suchend nach etwas das sich bewegt... Biberbauten hatte es zwar, die Bewohner machten sich aber rar.
Die Führer wollten zwar zwei Biber gesehen haben und einige von uns behaupteten ebenfalls etwas Glitschiges ins Wasser rutschen gesehen zu haben. Die meisten sahen jedenfalls nichts. Schön war’s trotzdem so still übers Wasser zu gleiten. Wieder an Land wurde munter über Gesehenes bzw. nicht Gesehenes diskutiert und gestikuliert, während man versuchte die Mücken loszuwerden, und darauf wartete bis es dunkel wurde (was in dieser Jahreszeit ziemlich schwierig ist). Denn Elche sollen sich erst im Dunkeln aus den Wäldern trauen. Die Suche ging also weiter, diesmal im Bus, und unser Führer entdeckte sogar noch einen schwimmenden Biber in einem See (man sah vor allem die Spur die er im Wasser hinterliess). Jedenfalls war der Führer ganz erleichtert, dass wir doch noch einen Biber sahen, was uns ebenfalls sehr beruhigte. Auf der Jagd nach Elchen suchten wir wieder einmal gebannt die Felder ab und liessen uns erzählen, dass die Elche normalerweise hier weiden würden. Und tatsächlich entdeckte der Führer (in einiger Entfernung) ein ziemlich grosses Viech, das sich als Elchkuh herausstellte. Bei diesem einen Exemplar blieb es schliesslich. Dafür erspähten wir auf der Rückfahrt kurz vor Mitternacht am Strassenrand zwei verzweifelt winkende Dinger. Nein, es waren weder Biber noch Elche, sondern Jacky und Dominique, die einen Transport zu unserem Lager suchten. Nett wie wir waren nahmen wir sie mit.
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