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Gymfestival in Kristiansand/NorwegenVom 24. - 30. Juni 20025. Tag (Freitag, 28. Juni 2002) Nach dem allmorgendlichen Kampf am Frühstücksbuffet (heute ohne Konfitüre....) und dem trügerischen Griff zum Träger T-Shirt (wie schon so oft verleitet strahlender Sonnenschein dazu) fährt uns der Bus fast bis zum Hafen. Bald ist das unternehmungsfreudige 10er-Grüppchen des TV „Chlopfikon“ auf dem Oberdeck des kleinen Ausflugbootes besammelt und der Kapitän bläst auf Befehl von Yannick zur Abfahrt (Zu diesem Zeitpunkt beobachteten wahrscheinlich vier andere unserer Gruppe, welche sich trotz eisigen Wassertemperaturen auf einen Tauchtrip gewagt hatten, gerade ein paar Quallen).
Wir geniessen die Fahrt durch die Fjorde und zwischen den Inseln und hören gespannt den erklärenden Sagen von Andrea über die roten und weissen Häuser zu. Bald schon werden die Sonnenbrillen verstaut, die warmen Pullover übergestreift und die Regenjacken griffbereit gemacht. Immer wieder zeigen sich geeignete Plätzchen für das neue Vereinshaus und es wird heftig über die Ausstattung diskutiert. Es ist eine abwechslungsreiche und schöne Fahrt, wenn auch die letzte halbe Stunde im trockenen Unterdeck verbracht werden muss, was einige zu einem kurzen Jass verleitet.
Rechtzeitig zum Anlegen in „Lillesand“ erstrahlt die Sonne wieder am Himmel. Nach kurzem Marsch finden wir ein geeignetes Gartenrestaurant und lassen uns von der eindrücklichen Fischauslage zu verschiedensten Leckerbissen verleiten. Unser Boot lassen wir dann gelassen ohne uns wegfahren und trinken stattdessen noch gemütlich einen Kaffee – diesen wohlverstanden im Restaurant, da inzwischen erneut ein Regenguss uns fluchtartig aus dem Garten vertrieben hat. Die einen zieht es dann direkt zum Bus während die anderen noch bei Sonnenschein einen Spaziergang durch das malerische Dorf unternehmen und dann eine Stunde später ebenfalls mit dem Bus nach Kristiansand zurückfahren.
Wie könnte es anders sein – ein erneuter Gewitterregen zwingt Beate die Vorführungen vom Abend in die Gimle Halle zu verlegen. Die „Schweizer“ helfen dabei tatkräftig mit, die beiden Barren mit einem kleinen Anhänger von der Innenstadt in die Halle zu transportieren. Die Stimmung in der Halle ist eher flau und wir brauchen besondere Motivation unsere Vorführung spitzenmässig zu präsentieren. Doch wie verhext leistet sich die Musikanlage einen Spass mit uns und verwirrt unsere Rock’n Roll – Tänzer/innen indem sie die Musik immer wieder mal zurück hüpfen lässt. So sind wohl unsere Rock’n Roller ausser Atem und mit ihrem Programm am Ende, doch das Musikstück noch lange nicht. Beim zweiten Anlauf klappt dann alles und der Speaker vermag auch die wenigen Zuschauer zu einem besonderen Applaus animieren. Ein Gruppenfoto beschliesst den offiziellen Teil unserer Gruppe, der Abend wird individuell gestaltet. Ein kleines Grüppchen geniesst in der Innenstadt ein feines Indisches Nachtessen und später treffen sich fast alle wieder in „unserer“ Bar. Für den Schlummertrunk finden wir beim Hafen ein gemütliches Festzelt mit unterhaltender Musik – und Christoph wird mit Tübli für einen kurzen Abend die Eltern von David. ........
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