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Gymfestival in Kristiansand/NorwegenVom 24. - 30. Juni 2002Tag 3: Mittwoch, 26. Juni 02 "Zurück in die Zivilisation"
Super Idee! Jedenfalls für diejenigen, die innert nützlicher Frist ihre Sieben Sachen zusammenramschen können. Nur Nici, die schon am ersten Tag angekündigt hat, dass sie spätestens 2 1/2 Stunden vor Abfahrt mit Packen anfangen muss, sieht sich vor ein ernsthaftes Problem gestellt. Wie bringe ich zwölfezwänzg Plastiksäcke nebst Schlafsack und Mätteli mit System in einen Rucksack? Der Kater vom mitternächtlichen Gelage hilft bei solchen Kunststückli auch nicht wirklich weiter. Nun denn, irgendwie klappt's trotzdem, einen letzten Blick auf den Beauty Guide (seufz) – und erfüllt mit Impressionen von spielenden Biberfamilien, weidenden Elchrudeln und huschenden Trollen verlassen wir Evje und reisen ab Richtung Zivilisation.
Nach einem Stündli Carschlafen erreichen wir unsere neue Basisstation, das Schulhaus Kathedralsskolen gleich gegenüber der Gimlehalle. Es folgt gemütliches Einpuffen im Schulzimmer für Latein und Religion mit Betrachtungen zur Symbolik der Mätteligrösse in Bezug auf die Machtverhältnisse in der Beziehung von Claudia und Thöme. Den Nachmittag bestreiten wir ganz nach Lust und Laune, was für die einen bedeutet, die nächste Bar mit Fussballübertragung anzusteuern, während die andern sich auf Internetcafés, diverse Läden, Restaurants und das Touristinfo verteilen. Der strömende Regen wird eiskalt ignoriert.
Plus minus 15.30 Uhr treffen wir uns alle wieder in der Gimlehalle zum ersten offiziellen Training. Da und dort noch steigerungsfähig, aber sonst gefallen wir uns ganz gut mit unserem Programm. Ein richtig feines Znacht haben wir uns jetzt verdient! Und als echte Norwegentouristen wollen wir jetzt frischen Fisch. Logischerweise steuern wir also Richtung Meer und finden auch – ä Wälle für de Stevie!! – ein supertolles Restaurant mit Blick auf die Nordsee. Die Bäuche vollgeschlagen mit Muscheln, Catfish, Lachs und Shrimps gönnen wir uns noch einen Schlummerbecher vor dem Heimweg. Leider müssen wir an dieser Stelle die schmerzhafte Erfahrung machen, dass man sich in Norwegen nicht wirklich gemütlich die Lampe füllen kann, da man vorher restlos pleite ist. Auch recht, so können wir wenigstens ohne peinliches Herumtorkeln den Heimweg unter die Füsse nehmen. Schon bald nach Mitternacht füllt sich langsam das Lateinzimmer in der Kathedralsskolen und die Klopfiker kriechen alle müde in ihre Schlafsäcke. Nun ja, fast alle...
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