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September 2001

Schlechter Lohn für den TV Kloten-Opfikon an der SM

Am Wochenende des 8./9. Septembers fand in Bern der Höhepunkt der Wettkampfsaison für den Turnverein Kloten-Opfikon statt: die Schweizermeisterschaft im Sektionsturnen. In aller Früh machten sich die Turnerinnen und Turner des TV OK am Samstagmorgen auf den Weg nach Bern. Ein bisschen nervös die einen, aber alle guten Mutes, wollten sie beweisen, wieviel die harten Trainings der letzten Wochen noch gefruchtet hatten. Leider war das Losglück nicht auf der Seite der KlopfikonerInnen und sie mussten sowohl an den Schaukelringen wie auch beim Bodenturnen unter den ersten Sektionen antreten. Dies wirkt sich erfahrungsgemäss nicht sehr positiv auf die Noten aus, wovon sich jedoch niemand beeindrucken lassen wollte.

Es wurde nach Schlechtwetterprogramm geturnt, was bedeutete, dass die verschiedenen Wettkampfplätze über die Stadt verteilt waren. So konnte man beim Gang vom Stadion in die Einturnhalle, dann von der ersten Wettkampfhalle zur zweiten einen schönen Teil von Bern kennenlernen. Diese Aufteilung wirkte sich aber leider auch auf den Zuschaueraufmarsch aus, und liess die besondere Stimmung einer Schweizermeisterschaft etwas vermissen.

Bereits als vierter Verein traten die TurnenrInnen dann also an den Schaukelringen an. Sie zeigten ein gutes Programm ohne Patzer. Einige kleine Haltungsfehler und Mängel in der Synchronität waren zwar zu verzeichnen, trotzdem konnte eigentlich niemand so recht die tiefe Note 8.54 verstehen. Vor allem nicht, als mit der Fortdauer des Anlasses klar wurde, dass man mit dieser Note wirklich nicht mithalten konnte. Schliesslich resultierte daraus ein 23. Rang an diesem Gerät, was doch deutlich unter den Vorstellungen aller lag.

Ohne den Kopf hängen zu lassen trat man darauf topmotiviert beim Bodenturnen an. Das Ziel an diesem Gerät war klar: ein Finalplatz, das heisst eine Klassierung unter den ersten fünf Sektionen! Zuerst musste das Programm jedoch teilweise angepasst werden, da eine Turnerin krankheitshalber nicht mitturnen konnte. Trotzdem sahen die Zuschauer eine gelungene und schöne Vorführung. Erneut fiel die Note aber im Vergleich mit anderen tief aus. Die 9.10 reichten schliesslich zu Rang 11 unter 24 teilnehmenden Vereinen. Eine leise Enttäuschung machte sich breit, auch wenn klar war, dass für eine Finalqualifikation halt wirklich alles stimmen muss. Vielleicht im nächsten Jahr, wenn das neue Programm noch besser sitzt und das Glück etwas mehr auf der Seite des TV OK steht?

Das weitere Programm für das Wochenende beinhaltete somit nicht die Vorbereitung auf den Final vom Sonntag. Stattdessen genoss man den Abend im Festzelt und liess sich am darauffolgenden Tag von den Darbietungen im Final inspirieren. Dabei ist zu erwähnen, dass sich am Boden und an den Ringen erneut die Seriensieger Mels und Wettingen durchsetzen konnten und an der neu eingeführten Disziplin Gerätekombination wieder mal ein Zürcher Sieg durch den TV Niederhasli verzeichnet werden konnte.

Anschliessend trafen sich die KlopfikonerInnen noch zum gemeinsamen Nachtessen und obwohl alle doch ziemlich geschafft waren, wurden bereits Verbesserungspläne für die nächste Wettkampfsaison ausgeheckt.

Auszug aus der Rangliste:

Boden (24 Sektionen)

1. TV Mels, 2. STV Wettingen, 3. STV Lenzburg, 11. TV Kloten-Opfikon

Schaukelringe (31 Sektionen)

1. STV Wettingen, 2. BTV Luzern, 3. TV Benken; 23. TV Kloten-Opfikon

Nicole Tellenbach top
 

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