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Medaillensegen in SeuzachSpannung in der Turnhalle Rietacker in Seuzach: am Wochenende vom 15. und 16. Mai nahmen rund 150 Gymnastinnen an den diesjährigen Zürcher Kantonalen Meisterschaften der Rhythmischen Gymnastik teil. Mit einer äusserst positiven Medaillenbilanz beendeten die Opfiker Gymnastinenn den Wettkampf Die Gymnastinnen der Kantonalen Kategorie 2 eröffneten am Samstagmorgen den Wettkampf. In den frühen Morgenstunden gelangen die Küren der fünf Opfiker Teilnehmerinnen Laura Fenaroli, Hae-Youn Sin, Patricia Martinelli, Sarina Bühler und Johanna Fink noch nicht ganz nach Wunsch und sie beendeten ihren Wettkampf auf den Rängen 9, 15, 19, 23, und 24. Zweimal Silber und zweimal BronzeIn der Kantonalen Kategorie 1 zeigen die Gymnastinnen jeweils nur eine Kür ohne Handgerät und die Klassierung hängt somit von einer einzigen Vorführung ab. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen gelang Ana Djurdevic eine ausgezeichnete Kür, wofür sie mit der Silbermedaille belohnt wurde. Aber auch Marija Zgonjanin erbrachte eine sehenswerte Leistung und klassierte sich mit nur 0.1 Punkten Rückstand auf dem 3. Platz. Nach dem Mittagessen setzte die Kantonalen Kategorien 5 und 6 den Wettkampf fort. In der KK6 hatte Lea Villanueva äusserst starke Konkurrentinnen aus dem Appenzellerland. Sie liess sich jedoch nicht beirren, zeigte drei ausgezeichnete Küren und wurde mit der Bronzemedaille belohnt.
Die KK4 beendete den Wettkampf am Samstag und auch hier erreichten die Opfiker Gymnastinnen einen Podestplatz: Nives Kunz erturnte sich mit zwei sauberen Küren den zweiten Platz. Alessia Engelhard verpasst knapp einen Podestplatz und belegte den undankbaren vierten Rang. Jasmine Voyame (Rang 6) zeigte ebenfalls eine beachtenswerte Leistung. Leider wollten die Küren von Natalie Hämmig und Vivienne Giessmann noch nicht ganz gelingen und sie beendeten ihren Wettkampf auf den Rängen 13 und 17. Meistertitel für Bettina NotterAm Sonntag waren die Gymnastinnen der Nationalen Kategorien Einzel und Gruppen am Start und die Zuschauer konnten Rhythmische Gymnastik in ihrer Perfektion erleben. In der Kategorie Juniorinnen, welche den Wettkampf eröffneten, turnte die Opfikerin Bettina Notter. Mit dem Band musste sie leider einige Punkte abgeben, dafür zeigte sie aber zwei schöne Küren mit Seil und Keulen, mit welchen sie sich den dritten Rang sichern konnte, was zugleich den Gewinn des Meistertitels bedeutete, da vor ihr zwei ausserkantonale Gymnastinnen klassiert waren Gruppen als PublikumsmagnetEin Highlight eines jeden Wettkampfs sind die Küren der Gruppen: dieses Jahr wird von den Juniorinnengruppen eine Kür mit Ball gefordert, was die Spannung am Wettkampf zusätzlich erhöht, da ein Ball sehr schnell einmal aus der Hand oder aus dem Feld rollt. Vor den Juniorinnen jedoch starteten die Jugendgruppen, welche zu fünft eine Übung ohne Handgerät vortrugen. Die Kür der Jugendgymnastinnen der RG Opfikon-Glattbrugg (Sarina Bühler, Laura Fenaroli, Johanna Fink, Patricia Martinelli, Hae-Youn Sin und Marija Zgonjanin) gelang leider noch nicht ganz nach Wunsch und sie klassierten sich nach der RG Teufen auf dem dritten Rang. Die Freude über den für die Gymnastinnen erstmaligen Medaillengewinn war sichtlich gross.
Der erste Durchgang der Juniorinnengruppen gelang keiner der Gruppen optimal: viele Ballverluste prägten das Bild und so lagen drei der fünf Gruppen nach dem ersten Durchgang innerhalb von 0.850 Punkten auf den Rängen zwei bis vier. Der zweite Durchgang konnte also die Rangliste noch einmal komplett durcheinanderwerfen und von den Gymnastinnen wurden gute Leistungen gefordert. Die Gruppe der RG Opfikon-Glattbrugg konnte ihre Leistung vom ersten Durchgang leider nicht steigern und zeigten eine nicht ganz fehlerfreie Kür, welche durch viele kleinere Ballverluste geprägt war. Trotzdem konnten sie ihren dritten Platz vom ersten Durchgang bestätigen und gewannen die Bronzemedaille. Sarah Brander, Mitglied des Schweizer Nationalkaders der Rhythmischen Gymnastik, beendete den rundum gelungenen Wettkampf mit einer wunderschönen Darbietung, welche den Zuschauern noch einmal vor Augen führte, wie stark Eleganz und Grazie mit der Rhythmischen Gymnastik verbunden sind.
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