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Kunstturnen MädchenKunstturnerinnen Opfikon-Glattbrugg am LimmatcupAm 12. und 13. April 2008 stand für die Kunstturnerinnen aus Opfikon der alljährliche Limmatcup auf dem Programm. Dieser Wettkampf erfreut sich besonderer Beliebtheit seitens der Zürcher Kunstturnriegen, da die teilnehmenden Mädchen nicht nur einzeln, sondern auch in einer Mannschaftswertung gegeneinander antreten können. Hoch motiviert gingen also auch die Opfikerinnen ans Werk und zeigten insgesamt gute Leistungen.
Am Samstag früh morgens begann das Wettkampfwochenende in Oberengstringen mit dem P1 Turnerinnen. Aus Opfikon starteten in der ersten Abteilung Sarah Bieri, Vivienne Kaiser, Serena Rossetti und Larissa Jossi. Letztere stand am Balken den Handstand und schaffte am Boden den Krafthandstand, patzerte dann aber am Sprung. Dort stimmte etwas mit dem Anlauf nicht, was sie etwas aus dem Konzept brachte. Larissa beendete den Wettkampf zusammen mit einem Mädchen aus dem Fürstentum Liechtenstein auf dem hervorragenden 16. Rang. Gleich dahinter, auf dem 18. und 19. Platz klassierten sich Sarah und Vivienne. Sie hatten sehr ausgeglichen geturnt und bei beiden hatten sich nur kleine Fehler eingeschlichen. Einige Ränge hinter Ihren Mannschaftskolleginnen war Serena zu finden. Ihr gelang der Wettkampf nicht wie gewünscht. Startete sie am Balken noch gut, musste sie sich am Boden schon gewaltige Abstriche gefallen lassen und auch der Sprung klappte nicht. Am letzten Gerät, dem Barren, fing sie sich jedoch wieder und liess als 65. doch noch 12 Turnerinnen hinter sich. Am Samstag Nachmittag konnte Majella Habegger im Programm 2 zeigen, was sie kann. Und das tat sie auch. Sie begann den Wettkampf gleich mit ihrem Paradegerät, dem Sprung, an dem sie ihre bisher höchste Wertung erreichte. Danach machte sie die Zuschauer noch einmal auf ihre Fortschritte aufmerksam und zeigte gleich zwei persönliche Wettkampfpremieren: Den schwierigen Abgang vom oberen Holmen des Barrens und das Rückwärtsbögli auf dem Zittergerät Balken. Leider musste sie auch dieses Mal am Boden auf das Vorwärtsbögli und den Rondat- Flic verzichten. Nach dieser doch souveränen Leistung durfte sie sich über einen 40. Rang freuen. Auch die Grossen erfolgreichFür die Grossen hiess es erst am Sonntag: Ab nach Engstringen! So auch für die älteste Kunstturnerin aus Opfikon- Glattbrugg: Tamara Künzli. Sie turnte in der obersten Kategorie der Amateurturnerinnen, dem Programm 5, mit. Neben elf anderen Turnerinnen stellte sie sich dieser Herausforderung und vermag sie zu meistern. Sie viel an keinem Gerät von den anderen ab und legte auch an diesem Wochenende ihr bestes Können am Sprung an den Tag, was ihr eine erstklassige Note von 11.85 einbrachte. Als Elfte liess sie die zwölftklassierte mit ganzen zwei Punkten hinter sich. Im P3 gingen für Opfikon- Glattbrugg ganze sechs Turnerinnen an den
Start: Wendy Habegger, Muriel Erni, Alina Dintheer, Romy Wiestner,
Flurina Rathgeb und Nuria Terrafino. Sie mussten sich gegenüber einer
starken Konkurrenz behaupten. Wendy und Romy waren sehr motiviert, einen guten Wettkampf zu turnen. Für beide galt es, an jenem Sonntag den Überschlag Salto am Boden zum ersten Mal und natürlich zum Stand zu turnen. Während dem Einturnen gelang den beiden das schwierige Element mühelos, doch als es dann ernst galt, mussten beide nach dem Salto absitzen. Nichtsdestotrotz können beide mit ihrer gesamten Leistung zufrieden sein, haben sie doch einen wertvollen Beitrag zur Mannschaftswertung geleistet. Wendy beendete den Wettkampf auf dem 21., Romy auf dem 26. Rang. Einen Rang vor Romy klassierte sich Flurina. Dies schaffte sie vor allem dank ihrer wunderschönen Bodenübung, wo sie zum ersten Mal Rondat Flic Salto durchziehen konnte, und zwei super Sprüngen. Nuria erwischte einen nicht ganz so guten Tag. Vor allem am Sprung konnte sie nicht ihr ganzes Können vorzeigen, was ihr eine tiefe Note einbrachte. Doch sie schloss ihren Wettkampf mit einer schönen Balkenübung ab, was ihr den 30. Rang einbrachte. Eine Klasse für sich unter den Opfikerinnen war an diesem Wochenende wieder Alina Dintheer. Sie überzeugte mit gewohnt sauberer Ausführung und toller Ausstrahlung. Einen kleinen Schockmoment verursachte sie am Boden, wo sie ihr Knie überstreckte, die Übung zu Ende turnte und dann in Tränen ausbrach. Glücklicherweise zog sie sich keine ernsthaften Verletzungen zu und war bei der Rangverkündigung wieder guter Dinge, was bestimmt auch an ihrem Resultat lag: einem ausgezeichneten 7. Rang. Mannschaftswertung nicht ganz zufrieden stellendWährend die Kunstturnerinnen einzeln mit wirklich guten Resultaten aufwarten konnten, kamen sie in der Mannschaftswertung auf keinen grünen Zweig. Opfikon- Glattbrugg startete nur im P1 und P3 mit einem Team, da in den anderen Kategorien nicht genügend Mädchen turnen. Im Programm 3 bildeten Alina Dintheer, Muriel Erni, Wendy Habegger
und Romy Wiestner eine Mannschaft. Sie erturnten sich insgesamt 113.70
Punkte und erreichten den undankbaren 4. Rang. Mit nur einem Punkt mehr
hätte Opfikon- Glattbrugg einen Podestplatz erzielt. Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende mit einigen Premieren für die Kunstturnerinnenriege Opfikon- Glattbrugg. Eine Steigerung gegenüber dem ersten Wettkampf in dieser Saison war schon spürbar. Die nächste Bewährungsprobe steht am 17. / 18. Mai auf dem Programm. Dann finden in Rüti die Zürcher Kunstturnerinnentage statt. Bleibt noch zu hoffen, dass der bisherige Aufwärtstrend weiterhin bestehen bleibt und auch nach den Frühlingsferien noch anhalten wird.
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