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Kunstturnen MädchenSaisonabschluss am allseits beliebten OberlandcupZum 12. Mal fand der traditionelle Züri Oberlandcup am 9. und 10. Juni 07 statt. Wie jedes Jahr fanden sich zahlreiche Turnerinnen aus der Schweiz und auch aus dem Ausland in Uster ein. Der Oberlandcup ist unter anderem dank einer Medaille und einem T-Shirt für jede Teilnehmerin noch immer sehr populär und ein lässiger Saisonabschluss. Auch die Kunstturnriege aus Opfikon- Glattbrugg durfte zum letzten diesjährigen Wettkampf in Uster nicht fehlen. Diesmal nur zu dritt statt zu viert starteten die EP STV Turnerinnen Vivienne Kaiser, Sarah Bieri und Delia von Mühlenen. Serena Rossetti verbrachte das Wochenende anlässlich einer Hochzeit in Italien.
Unter den Kleinsten aus Opfikon- Glattbrugg herrschte eine gute Stimmung, obwohl sich ihr Wettkampf ziemlich in die Länge zog. Ganze 50 Turnerinnen hatten sich angemeldet und so waren an jedem Gerät über zehn Mädchen eingeteilt. Vielleicht war das der Grund, weshalb Delia nicht ihr ganzes Potenzial ausschöpfen konnte. Sie turnte etwas unsicher und reihte sich als 42ste eher in der hinteren Hälfte ein. Doch ist schon auch zu bemerken, dass sie vor allem Balken dank verbesserter Sehfähigkeit grosse Fortschritte in Punkto Gleichgewicht gemacht hat. Auch Vivienne zeigte eine schöne Balkenübung, vergass jedoch ärgerlicherweise ein Element zu turnen. Doch diesen kleinen Fauxpas machte sie mit einer ausgezeichneten Barrenübung und einer sauberen Bodenvorführung wieder wett. Sie wurde sehr gute 21. Vier Ränge vor Vivienne landete Sarah. Sie bot am Barren zwar nicht ihr gesamtes Können auf, meisterte aber den Balken, Barren und Sprung souverän und konnte so viele Plätze gutmachen. Am Sonntag Morgen in der Früh durften dann die Opfiker Turnerinnen Larissa Jossi, Annick Lussi und Majella Habegger ihr Können im P1 unter Beweis stellen. Dies taten die drei trotz früher Morgenstunde und ungewohnter Trainerin einwandfrei. Majella und die zwei Jahre jüngere Larissa bestritten sogar den besten Wettkampf dieser Saison. In einem grossen Teilnehmerfeld mit 130 Turnerinnen rangierten sie sich dank einem ausgeglichenen, aber erstklassigen Wettkampf auf den Plätzen 56 und 92. Aber auch Annick durfte mit ihrem 105. Rang und ihrer Leistung zufrieden sein. Sie musste zwar am Balken einen Sturz hinnehmen und auch am Boden erhielt sie eine tiefere Benotung als ihre Kolleginnen, doch gelangen Sprung und Barren wunschgemäss.
Ebenfalls mit nicht ganz vertrauter Trainerbegleitung ging Tamara Künzli in der Kategorie National an den Start. Doch auch sie meisterte die ungewohnte Situation und zeigte einen hervorragenden Sprung und gute Leistungen an den restlichen Geräten, sodass es für sie schlussendlich zum guten 13. Rang reichte. Einen nicht so guten Tag erwischten die beiden P2 Turnerinnen Nuria Terrafino und Romy Wiestner. Vielleicht lag es an der Abwesenheit Flurina Rathgebs, die in Folge eines verstauchten Knöchels nicht teilnehmen konnte. Schon am sonst sichersten Gerät, dem Boden, schlichen sich bei beiden einige Fehler ein, doch gelangen Sprung und Barren beiden Mädchen nicht schlecht. Als Abschluss war dann noch das Zittergerät Balken an der Reihe. Beide turnten ein wenig verhalten und mussten während der Übung einmal absteigen. Zu guter Letzt klassierten sich Romy als 32. und Nuria als 46. von 80 Turnerinnen doch noch im guten Mittelfeld.
Die Stufeneinteilung am Oberlandcup ist in den oberen Programmen immer ein wenig speziell. Dieses Jahr konnten die älteren Turnerinnen zwischen den Kategorien U14, Open oder National wählen. Die Opfiker P3 Turnerinnen Wendy Habegger, Muriel Erni und Alina Dintheer absolvierten den Wettkampf deshalb bei den „Unter 14- jährigen“ und durften sich auch mit Turnerinnen aus dem Ausland messen. Zum ersten Mal seit ihrer Verletzungspause war Wendy an einem Wettkampf mit dabei. Sie kämpfte mit einem Trainingsdefizit und stellte noch auf dem Wettkampfplatz gemeinsam mit ihrer Leiterin alle Übungen vollständig zusammen. Dank viel Improvisationstalent und einem überraschend famosen Überschlag am Sprung, wo sie die Opfikoner Bestnote im P3 bekam, landete sie auf dem 36. Schlussrang. Etwas weiter vorne waren Alina (29.) und Muriel (31.) zu finden. Beide beendeten den Wettkampf ohne groben Fehler und vermochten im Grossen und Ganzen zu überzeugen.
Nach diesen beiden ereignisreichen Tagen widmen sich die Turnerinnen
nun wieder vermehrt dem Training. Nächstes Jahr geht es nämlich für die
meisten Opfikerinnen eine Kategorie nach oben und somit liegt noch
einiges an Arbeit vor ihnen. Wir werden sehen, wie sich die Mädchen in
einem Jahr am beliebten Züri Oberlandcup schlagen werden.
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