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April 2007

Kunstturnen Mädchen

Gute Leistungen am Limmatcup

Schon zum 34. Mal fand dieses Jahr am 14. und 15. April der Limmatcup in Unterengstringen statt. Die Kunstturnerinnen aus Opfikon waren selbstverständlich auch wieder dabei. Besonderer Reiz des Limmatcups ist nebst der Einzelwertung der Mannschaftswettkampf, bei dem aus jeder Riege drei bis vier Turnerinnen pro Programm zu einer Mannschaft zusammenfinden und gemeinsam gegen andere Mannschaften antreten können.

Am Limmatcup mussten sich unsere drei P1 Girls Majella Habegger, Annick Lussi und Larissa Jossi unter insgesamt 112 Turnerinnen behaupten. Majella startete als erste in ihrer Gruppe am Boden. Offenbar ging ihr das zu schnell, denn sie erlitt mitten in der Übung einen Blackout, blieb wie angewurzelt stehen und konnte die Übung nicht mehr zu Ende führen. Trotz dieses gröberen Lapsuses wurde ihr eine milde Note gutgeschrieben. Beim Barren musste sie sich doch mit einer recht tiefen Note begnügen, weil sie bei der Landung mit den Händen den Boden berührte. Dank besseren Leistungen an Sprung und Balken fiel sie innerhalb des Dreierteams nicht allzu weit zurück. Sie platzierte sich auf dem 74. Rang.

Zwei Ränge vor Majella fand sich Annick wieder. Sie zeigte eine solide Leistung und turnte einen ausgeglichenen Wettkampf, was ihr zu der höchsten Punktzahl der Opfikerinnen verhalf. Am Boden und am Sprung gibt es aber noch einige Dinge zu verbessern.

Auch Larissa gelang der Sprung nicht wie geplant. Schade, hatte sie doch in den Trainings davor noch ein paar gute Sprünge hingelegt, musste sie am Wettkampf leider einen Nuller hinnehmen. Sie kann trotzdem stolz auf sich sein, als 100ste von 112 Turnerinnen liess sie mit nur drei von vier gültigen Noten ganze zwölf Turnerinnen hinter sich.
In der Mannschaftswertung belegten die P1er schliesslich den 19. Rang.

Etwas besser klassierte sich die P2 Mannschaft, bestehend aus Nuria Terrafino, Romy Wiestner und Flurina Rathgeb. Sie wurde 11. von 14 Mannschaften. Auch einzeln konnten sich die drei im Mittelfeld von 82 Turnerinnen behaupten.
Das erste Wettkampfgerät, der Balken, absolvierten alle drei ausgezeichnet. Es war das erste Mal, dass keine der Mädchen vom Gerät flog. Nach diesem ersten Erfolgserlebnis legten Flurina, Nuria und Romy richtig los. Boden und Sprung gelangen allen dreien sehr gut, Romy schaffte es am Sprung sogar, zum ersten Mal eine Note über 10.00 zu erreichen. Nach den ersten gut gemeisterten Geräten folgte der erste Dämpfer. Die P2 Turnerinnen wollten den Wettkampf mit einer guten Barrenübung beenden, was ihnen eigentlich auch gelang. Die Kampfrichterinnen waren jedoch nicht dieser Meinung und bewerteten alle drei Übungen mit Noten, die zwei Punkte unter den an den bisherigen Wettkämpfen üblichen Benotungen lagen. Trotz allem landeten Romy, Nuria und Flurina auf den guten Rängen 34, 44 und 53.


Tamara Künzli gelang ihr bisher bester Wettkampf
in dieser Saison.

Tamara startete in der Kategorie P5 Juniorinnen. Ihr gelang ihr bisher bester Wettkampf. Zwar musste sie am Balken einen Sturz hinnehmen, doch legte sie eine tolle Barrenübung hin und konnte am Sprung wieder mühelos mit der Konkurrenz mithalten, sodass sie mit ihrem 15. Rang voll und ganz zufrieden sein konnte.

Unsere drei EP Wirbelwinde Delia Von Mühlenen, Vivienne Kaiser und Serena Rossetti waren schon zum dritten Mal einen Wettkampf, so gingen sie am Limmatcup schon etwas erfahrener ans Werk. Vivienne gelang wieder einmal ein einwandfreier Wettkampf. Der einzige kleine Schönheitsfehler ihrer Darbietung war die Balkenübung, wo sie den Bonus nicht zugesprochen bekam. Trotzdem belegte sie am Ende den 6. Platz und konnte als Letzte noch ein Diplom mit nach Hause nehmen. Etwas weiter hinten platzierten sich Serena und Delia. Dank guten Darbietungen an Balken und Boden schaffte es Serena auf den 15. Schlussrang. Wenn sie am nächsten Wettkampf auch am Sprung alles gibt, liegt noch einiges mehr drin. Delia hingegen zeigte einen überzeugenden Sprung und turnte auch am Boden schön und zum ersten Mal genau zur Musik. Sie wurde schlussendlich 18. von 20 Turnerinnen. Als Mannschaft erreichten die EP Turnerinnen den 5. Rang. Sie konnten den Luxus eines Streichresultats nicht geniessen, da Sarah Bieri ihren Arm noch nicht vollständig auskuriert war. Am nächsten Wettkampf in Freiburg Ende April wird jedoch auch sie wieder mit von der Partie sein und ihre Kameradinnen unterstützen können.

Nebst den guten Leistungen der Kunstturnerinnen sorgte auch die Sonne für gute Laune unter den Limmatcupbesuchern. Am 28./29. April fährt die ganze Kunstturnerinnenriege für zwei Tage nach Fribourg, wo der nächste Wettkampf stattfinden wird. Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch dann ein paar Sonnenstrahlen den Weg zur Erde finden werden, um den Opfikonerinnen übers Wochenende die Laune zu versüssen.

Milena Brasi top
 

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