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Kunstturnen MädchenZüri-Oberland Cup in Uster ZWEI SIEGE UND NEUE STARS FÜR DIE OPFIKERINNENDer Satus-Verein Uster führte zum siebten Mal einen Wettkampf der Kunstturnerinnen durch. In den Programmen des STV und in den Niveaux des Satus wurden im wohl dichtesten Teilnehmerfeld aller Wettkämpfe um die vordersten Plätze gekämpft STV-WettkampfDie P4 und P5-Turnerinnen des STV-Programms wurden für einmal in eine Kategorie zusammen genommen, was den Opfikerinnen ermöglichte mit Tamara Köstli, Cornelia Hofer und Nina Knabenhans im Mannschaftswettbewerb (mindestens drei Turnerinnen) teilzunehmen. Leider konnte Tamara wegen ihrer Fingerverletzung schliesslich doch nur zwei Geräte turnen, was natürlich ihre eigene Rangierung ausser Konkurrenz stellte und auch die Mannschaftswertung zunichte machte. Besser ging es Cornelia, die einen gewohnt starken Sprung zeigte und sich auch am Balken keine Blösse gab. Trotz eines Sturzes am Boden konnte sie sich somit auf dem 35. Platz klassieren. Den 25. Schlussrang in diesem starken Feld erturnte sich Nina dank ausgeglichenen Übungen an allen Geräten und vor allem einer schönen Bodenübung. Zum Feiern gab es neben dem Wettkampf für diese Gruppe auch noch die Qualifikation von Cornelia für das Eidgenössische Turnfest, für welches sich nur die 32 Besten der Schweiz pro Abteilung qualifizieren können. Herzliche Gratulation! SATUS-WettkampfVoller Erwartungen gingen die Kleinsten am frühen Sonntagmorgen im Niveau 1 ans Werk. Leider klappte aber gleich zu Beginn bei Nadine Schwitter nicht alles optimal und sogar ihr Paradegerät der Sprung gelang nicht wunschgemäss. Dank einer sehr schönen Bodenübung erreichte sie aber dennoch den 29. Rang. Auch Maya Oertig musste etwas bei ihrer Bodenübung zaubern. Der Sprung jedoch gelang ihr beinahe perfekt und am Balken turnte sie souverän, sodass sie sich über den 14. Rang freuen konnte. Ebenfalls strahlend beendetet Carol Engeler ihren Wettkampf. Ihr gelang ein sauberer Wettkampf mit nur kleinen Fehlern und vor allem eine schöne und sichere Balkenübung, bei der sie alle Schwierigkeiten problemlos meisterte. Dies erbrachte ihr in der Endabrechnung den tollen 6. Rang! In der Mannschaftswertung klassierten sich unsere drei Nachwuchsgirls dank ihren gezeigten Leistungen auf dem guten 5. Rang. Im Niveau 2 bildeten Sereina Gujan, Natalie Gassmann und Tamara Künzli die Opfiker Mannschaft. Tamara geriet leider am Boden in Schwierigkeiten, konnte die verlorenen Punkte aber vor allem am Sprung und am Barren wieder gut machen und klassierte sich schliesslich auf dem guten 24. Rang. Auch bei Natalie schlichen sich einige Fehler ein, wobei sie vor allem an ihrem Paradegerät dem Balken unglücklich kämpfte. Doch sie fing sich wieder, zeigte eine kecke Bodenübung und beendete den Wettkampf auf dem tollen 11. Rang. Sogar unter die TopTen schaffte es Sereina mit dem 6. Schlussrang. Ausser einem Flüchtigkeitsfehler am Barren gelang ihr ein toller Wettkampf, wobei sie am Sprung gar die fünftbeste Wertung erzielte! Zum Schluss musste sich die Truppe und ihr Trainer dann doch noch etwas ärgern, denn in der Mannschaftswertung verpassten die Opfikerinnen die Bronzemedaille nur um einen halben Punkt und jedes Mädchen wusste nur zu gut, dass dieser halbe Punkt sehr wohl möglich gewesen wäre...So mussten sie eben mit dem vierten Platz vorlieb nehmen und werden es nächstes Mal noch besser machen! In einem etwas kleineren Teilnehmerfeld im Niveau 3 starteten Maya Altorfer und Meredona Morina für den TVO. Sie konnten zu zweit zwar nicht an der Mannschaftswertung teilnehmen, aber sie lieferten sich gleich gegenseitig einen packenden Zweikampf. An den Geräten Sprung, Barren und Boden erzielten sie quasi das gleiche Resultat, so dass der Zitterbalken entscheiden musste. Während Maya leider stürzte, zeigte Meredona eine sichere Übung, was ihr schliesslich zum Sieg im internen Duell und zum guten 7. Schlussrang verhalf. Nur einen Rang dahinter klassierte sich Maya, wobei sich erfreulicherweise beide Mädchen seit Beginn der Saison bedeutend steigern konnten. Im Niveau 4 turnten Milena Brasi, Sandra Kuhn und Nicole Kaiser für den TVO, wobei es für Nicole und Sandra der erste Wettkampf in dieser Saison war. Bei Sandra spürte man dann auch noch die Unsicherheit beim Bodenturnen, doch sie improvisierte gut und zeigte auch eine saubere Barrenübung, was ihr schliesslich zum guten 8. Platz verhalf. Schon erfahrener zeigte sich Milena am Boden, wo sie eine tolle Übung präsentierte und dies auch gleich am Sprung bestätigte. Leider konnte sie dieses Niveau am Balken und am Barren nicht ganz aufrecht erhalten, aber sie durfte sich dennoch über den 5. Rang freuen. Einen Rang vor Milena vermochte sich Nicole zu klassieren. Dies vor allem dank einer ausgeglichenen Leistung an allen vier Geräten. Eine tolle Leistung - nur ärgerlich, dass sie das Podest gerade mal um 0.05 Punkte verpasste! Ganz zuoberst aufs Podest schafften es die drei Opfikerinnen dafür in der Mannschaftswertung! Auch wenn aufgrund der Teilnehmerzahl nur zwei Mannschaften in der Wertung erschienen, gewannen sie diese dafür souverän und verdient vor den Lokalmatadoren aus Uster! simply the best Den eigentlichen Höhepunkt dieses Wochenende bildeten aber für einmal nicht die Turnerinnen, sondern die Trainer. Genauer gesagt all jene ehemaligen Kunstturnerinnen, die heute als Trainerinnen fungieren und sich für den Senioren-Wettkampf in Uster eintragen liessen. Für Opfikon gingen gleich drei Damen an den Start: Andrea Grauf, Tanja Jörger und Sandra Kaiser. Unterstützt wurden sie von allen Turnerinnen des TVO und deren Eltern, Bekannten und Verwandten, sodass sie den besten Fan-Club an diesem Wochenende vorweisen konnten. Und es lohnte sich wirklich dabei zu sein! Andrea zeigte schön hohe Salti am Boden wie eh und je und klassierte sich auf dem zehnten Rang. Tanja turnte am Balken sicherer als früher und zeigte die wohl schönste Barrenübung, was ihr den fünften Rang einbrachte. Sandra, die Chefin der Kunstturnerinnnen und Mutter zweier Kinder, turnte am Sprung wie noch vor zehn Jahren und zeigte eine wunderschöne Bodenübung. Sie verdiente sich damit den Sieg in einem einzigartigen Wettkampf. Alle Teilnehmerinnen gaben ihr bestes und vor allem am Boden freuten sich die Zuschauer über sehr elegante, weibliche Darbietungen, eine Qualität, die den eigentlich aktiven, aber noch jüngeren Turnerinnen eben noch fehlt. So wurde dieser Wettkampf zu einem eigentlichen Fest und Revival des bereits gestorben geglaubten Frauenkunstturnens! Danke an alle Teilnehmerinnen!
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