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April 2002

Kunstturnen Mädchen

Die Wettkampfsaison ist eröffnet!

Am letzten Wochenende starteten die Kunstturnerinnen in ihre Wettkampfsaison. Mit den Zürcher Kantonalen Kunstturnerinnentage fand gleich einer der grössten Wettkämpfe der Saison in Wetzikon statt.

Im letzten Winter haben Trainer und Turnerinnen gemeinsam entschieden, dass die TVO-Turnerinnen nicht nur in den neuen Programmen des Schweizerischen Turnverbandes (STV), sondern auch in den Niveaux des Satus an den Start gehen werden. Dies weil der STV seine Anforderungen auf dieses Jahr in seinen Programmen extrem erschwert hat, ohne für die weniger leistungsorientierten Turnerinnen eine abgestufte Variante zu offerieren. Diese Möglichkeit bietet sich aber neu beim Satus, dem zweiten gesamtschweizerischen Turnverband. Somit werden in diesem Jahr einige Turnerinnen den STV-Wettkampf und andere Mädchen die Satus-Wettkämpfe bestreiten.

Am STV-Wettkampf in Wetzikon startete für den TVO Nina Knabenhans im P4. Sie musste am Balken beginnen, tat dies aber souverän und meisterte alle Schwierigkeiten problemlos. Aufgrund einer Unachtsamkeit bei der Pirouette musste sie dann aber doch noch einen Sturz in Kauf nehmen. Am Boden gelangen die Salti einwandfrei und auch die Präsentation der Choreographie gelang gut, weshalb sie an diesem Gerät ihre persönliche Bestnote erzielte. Auch der Pferdsprung ging in Ordnung, nur am Barren wäre mit höheren Schwüngen noch mehr möglich gewesen. Trotzdem darf Nina mit dem 38. Rang von rund 65 Turnerinnen zufrieden sein.

Im P5 turnten Tamara Köstli und Cornelia Hofer. Auch sie mussten am Balken beginnen und bei Tamara war eine gewisse Unsicherheit nicht zu übersehen. Sie wollte sich dafür an ihrem Paradegerät, dem Boden, rehabilitieren, doch es mischten sich verschiedene kleine Fehler in ihre Bodenübung ein, die wirklich nicht nötig gewesen wären. Dank einem guten Sprung und einer sturzfreien Barrenübung durfte sie schliesslich zufrieden sein und klassierte sich auf dem 18. Rang.

Cornelia zeigte zu Beginn am Balken eine wirklich tolle Übung und meisterte selbst die schwierigsten Elemente souverän. Auch am Boden gelang ihr vieles, ausser dem einen Salto, bei dem sie mit den Händen auf den Boden greifen musste. Wie gewohnt zeigte sie einen sauberen Sprung und auch die Barrenübung war die beste, die sie jemals an einem Wettkampf gezeigt hatte. Dank diesen guten Darbietungen erreichte Cornelia den 14. Rang.

Den langen Wettkampftag verkürzte die Opfiker Delegation mit einem Besuch im Zirkus Medrano, der zufälligerweise gerade in Wetzikon situiert war, und konnten dabei feststellen, dass auch im Zirkus nicht immer alles perfekt gelingt...

Jacky Laurino top
 

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