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Kunstturnen Mädchen
Halbfinal Schweizer Meisterschaften, Lugano
Olivia Gujan beste TVO-Turnerin an der SM in Lugano
Am Pfingstwochenende fand im sonnigen Tessin der
Halbfinal der Schweizermeisterschaften der Kunstturnerinnen statt.
Erfreulicherweise konnte der Turnverein Opfikon gleich mit sechs Turnerinnen ins
Geschehen eingreifen.
Im Niveau 1 hatte sich Natalie Gassmann für die SM
qualifiziert, und dies gleich in ihrer ersten Wettkampfsaison! Trotz einiger
Nervosität klappte ihr Startgerät, der Boden, problemlos, und auch am Sprung
gab sie sich keine Blösse. Beim Barren musste sie um die hohen Schwünge etwas
kämpfen, machte dies aber dank einer sicheren Balkenübung wieder wett. Mit
einem Gesamttotal von 31.75 Punkten konnte sie sich über einen guten 47. Rang
freuen.
| Gleich vier Turnerinnen des TVO waren im Niveau 3 am Start,
und keine war begeistert, dass ihr Startgerät zugleich ihr gefürchtetes Gerät
- der Balken - war. Nicole Kaiser erwischte leider keinen guten Tag und musste
gleich drei Stürze in ihrem Wettkampf in Kauf nehmen. Dank einem guten Sprung
reichte es aber dennoch für den 61. Rang. Sandra Kuhn kam am Balken auch nicht
fehlerfrei durch ihre Übung, turnte aber die restlichen drei Geräte sauber und
präzise, so dass sie sich schliesslich auf dem guten 54. Platz klassierte. Nina
Knabenhans ihrerseits überstand den Balken sturzfrei und turnte danach absolut
frei und gelöst. Dies verhalf ihr zu drei weiteren guten Übungen ohne grossen
Patzer, womit sie sich den sehr guten 38. Rang redlich verdiente. Noch besser
lief es Olivia Gujan. Sie zitterte zwar noch etwas am Balken, zeigte danach aber
eine wunderschöne Bodenkür und überzeugte auch am Sprung und am Barren. Dank
dieser Leistung belegte sie den tollen 32. Platz und verpasste somit den Einzug
in den Final der 24 Besten nur knapp. |
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Niveau 3
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Nathalie
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Bei den Kürturnerinnen war der TVO durch Cornelia Hofer
vertreten. An ihren ersten Schweizermeisterschaften startete sie mit einer guten
Bodenkür und zeigte einen super Sprung, was ihr die Höchstnote ihrer Gruppe
einbrachte. Auch am Barren kam sie ohne grössere Fehler durch, doch leider
musste sie am Balken gleich zweimal vom Gerät, sonst wäre noch mehr als der
gute 33. Rang drin gelegen.
Insgesamt war es ein sehr erfreuliches Wochenende für die Turnerinnen
und auch für die gesamte Fan-Equipe, die den weiten Weg ins Tessin auf
sich nahm, um ihre Mädchen lauthals zu unterstützen. Der Weg hat sich
aber durchaus gelohnt, denn auch neben den Wettkämpfen war immer eine
sehr gute Stimmung in der Truppe, und schliesslich konnte man im Süden
doch etwas Sonne tanken, bevor es wieder ins regnerische Zürich
heimwärts ging.
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