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Kunstturnen MädchenDie Turnflöhe in der Jugendherberge in LuzernDas Wettkampfwochenende vom 22. /23. Mai 2010 war ein spezielles Wochenende für die Turnerinnen des TV Opfikons. Für einmal stand nicht das Turnen, sonder der soziale Zusammenhalt im Vordergrund. Für zwei Tage waren von der Kleinsten bis zur Grössten alle zusammen und feuerten sich gegenseitig an.
Die P1 Turnerinnen mussten schon sehr für aus den Feder hüpfen, um 6.10 Uhr war Abfahrt nach Luzern. Die restliche Turndelegation reiste „erst“ eine Stunde später mit dem Zug nach. Rechtzeitig zum Wettkampfbeginn des P1 waren alle in Meggen eingetroffen und bereit ein Drittel der Tribüne in ein Opfiker Fanlager zu verwandeln. Von dieser Euphorie liessen sich am Wettkampf Someia und Natascha anstecken, beide zeigten erstmals ein Krafthandstand resp. ein Bögli auf dem Balken, auch wenn beide Teile noch nicht ganz gelangen, zeigt es doch was für ein Ansporn die vielen Fans sein können. Die einzelnen Abteilungen gingen sehr lange, was vor allem die kleinsten Turnerinnen nicht immer sehr angenehm empfanden. Nach einem Austoben an der frischen Luft, war das Stillsitzen kein Problem mehr. Gleich nach dem P1 folgte das P2. Nur zwei Turnerinnen vom TV Opfikon starteten in dieser Kategorie. Doch sie wurden nicht weniger angefeuert. Serena zeigte einen guten Sprung und Vivienne holte eine hohe Note am Barren. Am Nachmittag hatten dann auch die Kleinsten ihren grossen Auftritt. Alle EP Turnerinnen waren an diesem Wettkampf sehr standhaft, kein Sturz am Balken und auch von niemandem einen Schritt nach der Landung am Sprung. Für Alina, die jüngste Turnerinnen im EP, war es der erste Wettkampf überhaupt, von Nervosität war aber nichts zu spüren. Ein Bisschen früher als alle anderen machte sich das EP auf den Weg nach Luzern zur Jugendherberge. Im Bus flossen dann auch ein, zwei Tränen, doch als das Hochbett gesehen wurde, war das Mami schnell wieder vergessen und die anderen Turnerinnen plus Teddy reichten völlig aus. Die Nacht war ruhig, es waren auch alle sehr müde. Am nächsten Morgen waren die P4 Turnerinnen die Ersten beim Frühstück. Für sie ging es dann auch gleich weiter zur Wettkampfhalle nach Meggen. Von der frühen Uhrzeit merkte man weder bei den Kunstturnerinnen noch bei den Fans etwas. Wendy und Romy konnten leider verletzungsbedingt nicht an allen 4 Geräten turnen. Erfreulich war die Leistung von Alina, an keinem Gerät gab es etwas auszusetzen. Nach der Arbeit folgt das Vergnügen. Am Sonntagnachmittag war ein Ausflug nach Luzern geplant. Am Vierwaldstättersee wurde dann das geheime Ziel des Ausflugs gelüftet – Minigolf. Es freuten sich alle, obwohl nach genauerem überlegen, einige merkten, dass sie gar nicht wussten was Minigolf ist, aber egal. Einige versteckte Talente kamen beim Minigolf zum Vorschein, doch dass alle Kunstturnerinnen ihrer Sportart treu bleiben, merkte man spätestens auf der Wiese am See. Die Turnflöhe machten Redliwettrennen, Handstandwettbewerbe und zeigten was in ihnen steckt. Einige Spaziergänger kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Das Turnwochenende neigte sich dem Ende zu. Am Bahnhof Glattbrugg fielen die Turnerinnen erschöpft und glücklich in die Arme ihrer Eltern. Es war ein tolles Wochenende, in dem man die Turnerinnen auch einmal ausserhalb der Turnhalle kennen lernen konnte. Platzierungen: EP
Total: 45 P1
Total: 113 P2
Total: 82 P4
Total: 72
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