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Jahresbericht Männerriege 2010Jahresbericht 2010 des Obmanns der Männerriege Opfikon-Glattbrugg (GV, 28. Januar 2011)Liebe Turnkameraden, Auch mein 8. Vereinsjahr als euer Obmann brachte mir wieder viel Freude und Genugtuung. Obschon nicht grosse Spezialanlässe wie im vorangegangenen Jubiläumsjahr 2009 im Programm standen, war das Berichtsjahr 2010 mit 36 ordentlichen Turnabenden (inkl. anschliessender Biertischrunde gemäss Wirtschaftsplan) und 10 „ausserhallischen“ Anlässen doch wieder gut und ausreichend bepackt. Es begann aber hart und traurig für unsere MRO: Am 1. Februar 2010, nur drei Tage nach der letzten GV, verstarb in seinem 73. Altersjahr unser langjähriges Mitglied und Ehrenmitglied Franz Weber 36. Seit 1965, also 45 Jahre lang, war Franz dabei und er war über diese Zeit im wahren Sinne des Wortes eine tragende Säule unserer Gemeinschaft. Von allem Anfang an bis zuletzt war Franz ein leidenschaftlicher, unermüdlicher Faustballer. Mit 35 schon, wurde Franz als Obmann gewählt und er wirkte als solcher volle 17 Jahre lang, bis 1987. Sehr lange, bis vor wenigen Jahren noch, übte Franz auch das Amt des Hauptturnleiters unserer Riege aus. Franz war auch ein eifriger Berggänger und so kam es, dass er in den letzten Jahrzehnten weit mehr als ein Dutzend Bergturnfahrten unserer MRO organisierte und leitete. Mit grosser Dankbarkeit gedenken wir Franz heute nochmals für seine über Jahrzehnte für unsere Sache geleistete Arbeit. Franz Weber, geb. am 11.11.1936 / Nachruf Am vergangenen Montag, am 8. Februar 2010, haben über 40 Mitglieder der Männerriege Opfikon, in der katholischen Kirche St. Anna in Glattbrugg, von ihrem Ehrenmitglied und langjährigen Turnkameraden Franz Weber 36 Abschied genommen. 1965, vor 45 Jahren, ist Franz Weber, im Alter von knapp 30 Jahren, unserer Turnerschaft beigetreten. Es war in der Zeit, als Faustball, als Mannschaftssport, hier so richtig aufkam. Seit paar Jahren spielten die Opfiker damals bereits in der GLTV-Meisterschaft mit. Ein grossgewachsener Mann mit gutem Auge und kräftigem Schlag, wie der Neue es mitbrachte, kam dem damaligen Team um Jakob Bräm natürlich gerade recht. Nur sechs Jahre nach seinem Vereinsbeitritt, 35 Jahre alt erst, wurde Franz Weber bereits zum Obmann der Männerriege Opfikon gewählt. Ein Amt, das er in der Folge mit grossem, nie erlahmenden, stets uneigennützigen Einsatz bis 1987, volle 17 Jahre lang, ausübte. Es war besonders das Faustballspiel, das ihn in dieser Zeit weiterhin faszinierte. Kaum 10 Jahre brauchte die MRO damals, um von der untersten D- bis zur höchsten A-Stärkeklasse aufzusteigen. Eine Leistung, die sicher in grossem Mass auf das Tun und Wirken von Franz zurückgeht. Ehemalige dieser Zeit bestätigen das immer wieder. Nicht nur im Spiel an der Schnur stand er damals immer ganz vorne, auch beim regelmässigen Organisieren von Meisterschaftsrunden und Turnieren im Ort war er d i e massgebende Person. Etwas, was bis vor drei Jahren, im bis dahin regelmäss durchgeführten Spätherbstturnier in den Lättenwiesen dank ihm erhalten blieb. Eine andere Leidenschaft und Stärke des Verstorbenen, lag in der Fähigkeit des Organisierens und Durchführens der jährlichen MRO-Bergturnfahrt. Sicher weit über ein Dutzend der in der Regel 2-, gelegentlich gar 3-tägigen Wanderungen im ganzen Schweizer Alpengebiet, gehen aufs Konto von unserem Franz. Jede seiner Touren hat er seriös vorbereitet, ausrekognosziert und schliesslich auch erfolgreich geführt. Gerne erinnern sich heute viele von uns an seine letzte, im Sommer 2007, noch von ihm geleitet Tour ins Gebiet der Melchsee Frutt – Engstlenalp – Jochpass – Engelberg mit gegen 30 Teilnehmern. Weiter bleibt noch die Leitertätigkeit von Franz Weber zu erwähnen.
Über lange Zeit, bis vor etwa drei Jahren noch, leitete er regelmässig
die montägliche Turnstunde der Männerturner in der Halden. Die nötigen
Vorgaben dazu, holte er sich immer wieder in den In den letzten Jahren nun, durch gesundheitliche Probleme zurückgebunden, reihte sich Franz, soweit es ging, noch als Mitturner bei der Seniorenturngruppe ein. Nicht allein dies, auch in der jeweils anschliessenden Jassrunde, in der Wirtschaft, durfte er nicht fehlen. Einen gemütlichen Jass, vielleicht seine nächstwichtigste Sportart, war ihm seit Anbeginn, bis zuletzt, stets wichtig. Vor gut einem Monat erst, anfangs Januar, stand und sass er letztmals noch auf einer Turnmatte in der Halden und anschliessend beim Bier im Frohsinn. Wenige Wochen später nur, ist unser Kamerad von uns gegangen und leider nie mehr unter uns. Wir trauern um ihn. Für Jahrzehnte war unser verstorbenes Ehrenmitglied Franz Weber, im wahren Sinne des Wortes eine, wenn nicht d i e tragende Säule unserer Männerriege. Dankbar erinnern wir uns an alles, was er für uns und unsere Sache als Obmann, Turnleiter und lieber Kamerad zeitlebens geleistet und gegeben hat. Und vor einer Woche genau, am 21. Januar 2011, haben wir mit Adrian Reding, einem weiteren Mitglied aus unserer MRO das letzte Geleit gegeben. Er verstarb im 85. Lebensjahr und verbrachte seine ganze berufliche Zeit in der Swissair, wo er natürlich über Jahre Arbeitskollege vieler unserer Mitglieder war. Zu uns ins Turnen kam Adrian erst 1996, vor 15 Jahren also, das heisst nach seiner Pensionierung. In den letzten Jahren trafen wir Adrian noch an geselligen Anlässen, so letztmals im Sommer an der Jubilarenfeier. Curling in Wallisellen am 1. MärzIn den Wintersportferien 2010 gab‘s wieder den Walliseller-Curlingabend. Inzwischen zum 6. Mal schon und einmal mehr vom eben gerade 75 Jahre alt gewordenen Fredy Tschamper organisiert. Die 2x8 Spieler fuhren nach 2-stündigem Spiel mit sich Abmühen und Bäselen und mehr oder weniger grossen Erfolgserlebnissen anschliessend wieder „heim“ ins TVO-Vereinshaus, um den Abend bei heissen Würstli und kaltem Bier in gemütlicher Runde mit mindestens ebensovielen Nicht-Curlern ausklingen zu lassen. Jass- und Spielabend im Glatthof am 26. April 2010Der im Vorjahr im Glatthof neu eingeführte Spiel-Mehrkampf erhielt mit rund drei Dutzend Teilneh-mern erneut guten Zuspruch. Mit Glücksjass, Schätzfragen, Pfeilwerfen und Würfeln hatte Fredy Fischer einmal mehr ein interessantes Programm vorbereitet und am Schluss oberakribisch ausge-wertet. Das neue Konzept mit erweitertem Programm, wo teils etwas Glück und Zufall mitspielt, daneben auch etwas vom Können beeinflusst wird, ist allseitig gut anzukommen und kommt wieder. Armbrustschiessen, BioMech-Besuch und MRO-Jubilarenfest am 12. Juli 2010Traditionsgemäss, immer in der letzten Turnstunde vor den
Sommerferien, läuft seit Langem etwas Besonderes mit abschliessendem
Jubilarenfest im Vereinshaus. Diesmal stand wieder ein
Arm-brustschiessen auf dem Programm. Dazu,unter dem Titel “Bio Mech
Besuch” eine kombinierte Werkstatt- und Biotop-Besichtigung bei Erich
Weidmann an der Margarethenstrasse in Glattbrugg. Artikel für Stadtanzeiger Rubrik “Vereine“ : MRO Jubilarenfest mit Armbrustschiessen und Bio-Mech-BesuchEine frohe Schar aktiv gebliebener, gutgelaunter Mitglieder findet sich am Samstagmorgen des Die Männerriege Opfikon (MRO) trifft sich regelmässig jeden Montag im Schulhaus Halden. In drei Schichten und in zwei Hallen wird da geturnt und geschwitzt. Anschliessend geht es zur Pflege der Kameradschaft und der körperlichen Erfrischung in ein Restaurant. Aber am letzten Montag vor der Sommerpause läuft alles anders. Da schreiten die Mannen in einen spannenden „Wettkampf“. Die gestellten Aufgaben – es sind jedes Jahr wieder andere – bilden eine Mischung aus Geschicklichkeit, Allgemeinwissen und Glück. Zur Erholung findet man sich danach im TVO-Vereinshaus ein, um gemütlich beisammen zu sein, um gut zu essen und um die Jubilare zu feiern. Jubilare sind alle von 65 aufwärts mit einem runden oder halbrunden Geburttag im laufenden Jahr. Die Jubilare werden gern geehrt, denn es sind schliesslich sie, die die Kosten des Abends bestreiten. Als Trostpreis erhält darum jeder von ihnen noch eine Flache Wein. Dieses Jahr hatten wir 15 Jubilare. Die sechs Männer, die gekocht und gewirtet haben – alles Jubilare. Nun aber noch ein paar Worte zu unserem diesjährigen Ablauf. Auf Gruppen verteilt und in gestaffelter Zeit fanden wir uns an den Wettkampforten ein. Für mich begann es mit dem Armbrustschiessen. Als ich beim Schiessstand im Rohr eintraf, wurde ich freundlich von unserem Turnkollegen Franz Weber und einigen seiner Vereinsmitglieder begrüsst. Ich bekam eine farbige Karte, ein „Standblatt Armbrustschiessen“ in die Hand gedrückt, auf dem dann meine Schiessergebnisse eingetragen wurden. Mein fachkundiger Betreuer hiess Heinz. Er erklärte mir zunächst die Armbrust. Ein hoch entwickeltes und recht schweres Sportgerät, versehen sogar mit einer kleinen Wasserwaage. Wilhelm Tell war da viel einfacher ausgerüstet. Die Weiterentwicklung macht sich allerdings auch im Preis bemerkbar. So eine Armbrust kostet nämlich heute zwischen fünf bis sieben Tausend Franken.
Bergwanderung im Appenzellerland am 4./5. Sept. 2010Organisiert von Martin Burri, assistiert von Kari Kuhn, gings diesmal Richtung Appenzellerland mit Übernachtungsziel Kronberg. Via Rapperswil erst bis Urnäsch, wo sich die 27 Teilnehmer in eine Senioren- und eine Elite-Bergwandergruppe aufteilte. Die Älteren mit der Kronbergbahn hinauf-fahrend, die noch rüstigere, grössere Gruppe, die ganze Strecke zu Fuss bewältigend. Sehr gut das verdiente Abendessen im Kronbergrestaurant und geradezu überwältigend das Riesenbuffet am folgenden Morgen. Zum Rückweg nach Appenzell formierten sich gar drei Leistungs-Kategorien, nämlich A) Knieschonende, reine Bahnbenutzer, B) die eher gemütlich zu Tale wandernden Senioren und dann c) die restlichen, sich noch beinahe unverbraucht fühlenden Typen. Wie auch immer, zum Z‘mittag sassen sie wieder vollzählig im Freudenburg ob Appenzell zusammen und abschliessend auch noch beim Appenzeller Kräuterschnaps.. Angefügt der von Georges Gross verfasste und im Stadtanzeiger erschienene Bericht über diese Bergturtfahrt: Artikel für Stadtanzeiger Rubrik “Vereine“ :
Jassen, Kegeln Plus am 11. Oktober im ForumAuch das seit Langem jeweils in den Herbstferien organisierte Kegeln und Jassen im Forum, bekam im Berichtsjahr mit der Zugabe „Plus“ eine etwas vielseitigere, interessantere Abwicklung. Über 30 Mann machten mit und massen sich im angebotenen 5-Kampf, diesmal erstmals auch mit der Überraschungsdiziplin „Bibern“. Als Sieger wurde für einmal nicht ein gut trainierter Mann aus der obern oder untern Turnhalle, sondern - mit Walter Leimbacher - ein zuverlässiger, regelmässiger Biertischkamerad gefeiert. Herbstexkursion ins Post-Briefzentrum Mülligen plus Raclette am 25. NovemberEine wirklich hochinteressante Angelegenheit so ein Briefverarbeitungsbetrieb, wie unsere Schweizer Post mit Eclépens, Härkingen und Müllingen deren drei davon laufen hat. Technische Meisterwerke - sie zählen zu den modernsten der Welt - verarbeiten mit ihren total 20'000 Mitarbeitenden täglich rund 15 Mio Briefe, Postkarten, Zeitungen usw. 40 Mann unserer MRO hatten sich bei Fredy Fischer, unserem tüchtigen und umsichtigen Organisator, in die Teilnehmerliste eingetragen und für das anschliessende, gemeinsame Raclette, daheim im TVO-Haus, waren es gar noch einige mehr. Auch das ein inzwischen gut eingebürgerter Anlass. Man freue sich jetzt schon den nächsten im November 2011, mit dem Besuch der nahen SR Technics mit André Derron. Einweihung der Glattallinie 12 im Glattpark am 11. Dezember 2010Spontan und mit grossem Helferwille hat die MRO ihre Mitwirkung an dem vom TVO betriebenen Zeltstand zugesagt. Vier Ablösungen zu vier Mann hatten sich im Ablösungs-plan eingetragen, doch leider verlief das Ganze nicht nach den Vorstellungen aller. Obwohl angeblich 50-70'000 Leute die neue Bahnlinie an diesem Tag ausprobierten, fanden nur ein paar wenige den Weg zum Stand der TVO-Familie zu heissem Punsch, Kafi oder Gulasch-suppe. Schade, am guten Willen zum Erfolg fehlte es sicher nicht. Schlussturnen am 19. DezemberNach alter Sitte und dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ findet in der Halle jeweils erst ein kleiner Gruppenwettkampf statt. Diesmal wurde er bestens organisiert von der Spielgruppe. Im anschliessenden Nachtessen im TVO-Vereinshaus kam dann die vor Wochenfrist am Glattalbahnfest übriggebliebe, von Gilles & Co aber sorgsam eingelagerte Gulaschsuppe auf den Tisch. Sie soll immer noch sehr gut gewesen sein. Und sehr gut und erfreulich, mit durchgehend regem Turnstundenbesuch und den wie üblich gut besuchten gemeinsamen Anlässen, war auch das ganze MRO-Jahr 2010.
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