|
|
Jahresbericht Volleyball 2008Wie immer schreibe ich hier als erstes, dass das neue Jahr nicht ohne Geklöne und Gestöhne angefangen hat, weil wie immer alle zuviel gegessen hatten an Weihnachten. Wie immer interessierte das unsere Chefin kein bisschen. (-: Zu Beginn der Rückrunde haben wir tatsächlich unser erstes Spiel in der laufenden Meisterschaft gewonnen! So hätte es weitergehen können! Hätte, könnte, sollte… Leider blieb es bis Ende der Saison dabei. Mit nur zwei Punkten waren wir auf dem letzen Platz klassiert, was den sicheren Abstieg bedeutete. Was ist denn in der heutigen Zeit schon sicher! In einem bestimmten Fall in der Abstiegsklausel kann es sein, dass auch die letzte Mannschaft noch ein Entscheidungsspiel austragen muss. Und tatsächlich: der Fall trat ein! Wir konnten nochmals darum kämpfen, in der dritten Liga zu bleiben. Wir mussten nach Wallisellen, um gegen DTV Wallisellen 2 um den Ligaerhalt zu sichern. Sie hatten klar Heimvorteil. Die Dreifachhalle lag uns nicht, der Krach rundherum (Aerobic gleich daneben) nervte uns. Wir waren einfach zu verbissen und zu nervös. Es sollte nicht sein. Bezeichnenderweise haben in allen Ligen die jeweils besser klassierte Mannschaften verloren und sind abgestiegen (2. Bis 4. Liga). An der Mannschaftsbesprechung wurde festgelegt, dass der Aufstieg oberste Priorität hat und als zweites die neueren Spielerinnen integriert werden sollten. Der Schock kam dann an der Spielleiterversammlung: die vierte und fünfte Liga wurde mangels Mannschaften zusammengelegt und in zwei Gruppen aufgeteilt. Das heisst, statt 14 Spiele gibt es nur deren 10, das Niveau sinkt natürlich auch, bzw. der Sprung zurück in die dritte Liga wird grösser… Daran konnten wir nichts ändern, es galt, das beste daraus zu machen. Im taktischen System wurden noch Sachen optimiert, wir spielen nun wieder mit drei und nicht wie bisher mit zwei Angreifern. Die Änderung wurde dann auch laufend und fleissig – vor allem an Turnieren wie Dietlikon und Watt – einstudiert und ist mittlerweile gut integriert. Dietlikon war für uns ein wichtiges Turnier, da einige unserer zukünftigen Meisterschafts-Gegner auch dort waren. Der Niveau-Unterschied war klar ersichtlich. Ebenso klar ersichtlich war die Tatsache, dass wir daraus keinen Profit schlagen konnten. Zu oft haben wir uns der Spielweise angepasst. Je länger der Tag jedoch dauerte, desto besser konnten wir uns auf uns konzentrieren. Wir haben dieses Turnier dann auch gewonnen. Endlich mal wieder! Es hat uns richtig Spass gemacht. Nach zwei Jahren Dauer-Verlieren war diese Motivationsspritze denn auch dringend nötig. Diesen Schwung nahmen wir dann auch mit in die Meisterschaft. Alle waren etwas nervös, weil wir nicht so recht wussten, was uns erwartete. Die Sorge war mehrheitlich unbegründet. Wir liegen unangefochten und ohne Punktverlust an der Spitze unserer Gruppe. Einzig die jungen Mannschaften (ich bin sicher, dass sie weniger gegessen haben an Weihnachten!!) wurden phasenweise gefährlich, konnten aber das Niveau nie einen ganzen Match durchspielen. Wir hoffen, dass der Elan anhält, wir den Kreuzvergleich gewinnen und nächste Saison wieder in der dritten Liga spielen können! Fast hätte ich den Grund für das Geklöne und Gestöhne vergessen zu
erwähnen: Das Weihnachtsessen im Frohsinn – wie immer Surprise – war wie
immer köstlich!
|
|
© and design by Cheef M, |