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Junioren-Schweizermeisterschaft im KunstturnenRangliste Junioren-Schweizermeisterschaft >> 4x Gold für Henji MboyoAn den Schweizer Juniorenmeisterschaften der Kunstturner am 4./5. Juni in Maienfeld trumpfte der 12-jährige TVO-Kunstturner, Henji Mboyo, gross auf. Nachdem er am Samstag den Sechskampf in der Kategorie P5 bereits überlegen für sich entschieden hatte, sicherte er sich in den Gerätefinals vom Sonntag auch noch Gold am Pauschenpferd, an den Ringen und am Barren sowie Silber am Reck und war damit der erfolgreichste Athlet dieser Titelkämpfe. Ein Diplom gab es zudem für den 9-jährigen Davide Bieri für den 8. Rang im P1. Natürlich war Henji Mboyo nach seinen Saisonsiegen an den Thurgauer, Zürcher und Mittelländischen Kunstturnertagen der erste Titelanwärter in Maienfeld. Der bereits dreimalige Schweizermeister, im P1 (2008), im P2 (2009) und im P3 (2010), welcher die Kategorie P4 einfach übersprungen und sich in dieser Saison auf Anhieb in der zweithöchsten Kategorie etabliert hatte, konnte sich eigentlich nur selber schlagen. Doch der Jüngste im Teilnehmerfeld der U-16-Kürklasse liess von Anfang an nichts anbrennen. Wenn er nach dem Startgerät, Reck, noch nicht an der Ranglistenspitze auftauchte, lag das lediglich daran, dass er in Sachen Schwierigkeit noch nicht mit den Stärksten an diesem Gerät mithalten konnte. Die sauber vorgetragene Übung (12.25 P.) reichte dann aber immer noch für den Einzug in den Gerätefinal vom Sonntag. Ab dem zweiten Gerät – Boden – wo er sich sogar noch einen etwas zu leichten Übungsausgang leisten konnte (14.55 P.), setzte er sich an die Klassementspitze, von der er sich in der Folge nicht mehr verdrängen liess. Auch ein Sturz vor dem Abgang am Pauschenpferd (13,10 P.) änderte nichts daran, zumal das an diesem Gerät immer noch für die höchste Wertung reichte. Eine Demonstration seiner Klasse gab er dann vor allem an den Ringen (15,60 P.), wo er die geforderten Kraftelemente in scheinbar spielerischer Leichtigkeit und die Schwünge mit selten gesehener Amplitude vortrug und damit alleine an diesem Gerät der Konkurrenz 1.75 P. und mehr abnahm. Ein weiteres Highlight war seine Barrenübung (14.50 P.), wo er sein Schwungtalent ein weiteres Mal eindrücklich unter Beweis stelle konnte und seine härtesten Widersacher um 1.00 P. und mehr distanzierte. Ein makellos gesprungener gestreckter Tsukahara (13.65 P.) komplettierte seine Vorstellung an dieser SMJ und trug ihm mit total 83.65 P. und mit einem rekordverdächtigen Vorsprung von 6.65 P. auf den Zweiten, Jonas Munsch (TV Seltisberg), den nie gefährdeten vierten Meistertitel ein. Damit egalisierte er auch gleich den Vereinsrekord von Thomas Kürsteiner, der von 2006 bis 2009 vier Titel in Serie gewann. Henji hatte nun aber noch die Möglichkeit diesen mit weiteren Medaillengewinnen in den Gerätefinals vom Sonntag klar zu übertreffen. Ausser am Sprung, wo er zum Vornherein auf eine Teilnahme verzichtete, war er in allen anderen Finals vertreten. Am Seitpferd (13.80 P.) kam er diesmal sogar sturzfrei durchs Programm, was selbstredend den Sieg an diesem schwierigen Gerät bedeutete. Mit einem weiteren begeisternden Ringevortrag (15.50 P.), und eine schwungvollen, wenn auch nicht mehr ganz fehlerfreie Barrenübung heimste er Meisterschaftsgold drei und vier ein. Etwas überraschend erkämpft er sich dann auch noch die Silbermedaille im Reckfinal (12.40 P.), das er lediglich als 5. erreicht hatte. Einzig am Boden kam er trotz nochmals erschwertem Programm nicht mehr ganz auf die Leistung vom Vortag (13.55 P.) und musste sich mit dem 4. Rang begnügen. Mit vier Gold- und einer Silbermedaille an nationalen Titelkämpfen schrieb Henji Mboyo in der Bündner Herrschaft ein weiteres ruhmreiches Kapitel Vereinsgeschichte. Bei den Jüngsten im P1 vertrat derweil Davide Bieri die Farben des TVO auf nationalem Parkett. Aus seiner soliden Vorstellung, der da und dort zuweilen etwas der Glanz fehlte, stachen vor allem seine Vorführungen am Boden (13,60 P.) und beim Pferd (13,20 P.) heraus. Mit den total erturnten 75.00 P. klassierte er sich als bester Zürcher im 8. Rang und ergatterte damit verdientermassen ein Meisterschaftsdiplom. Zudem sicherte er sich mit dem Team des ZTV die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.
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