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GeräteturnenAdrian Keller Kantonalmeister im Geräteturnen K4Bei den Kantonalmeisterschaften im Einzel-Geräteturnen vom 1./2. September in Winterthur-Oberseen trumpfte Adrian Keller in der Kategorie 4 gross auf. Die Siegesluft, die er an den Regionalmeisterschaften im Frühjahr erstmals geschnuppert hatte, schien ihm offenbar gut bekommen zu sein. Unbeeindruckt von der kantonalen Konkurrenz eröffnete er seinen Wettkampf mit einer schwungvollen und gut ausgeführten Schaukelringeübung, die ihm gleich eine erste 9er Wertung einbrachte (9,00 P.); es sollte in der Folge nicht die letzte bleiben. Auch der gehockte Salto beim Minitrampolin gelang ihm vorzüglich und wurde mit 9,60 P. belohnt. Trotz einer Schrecksekunde am Barren, wo er beim Einspringen in den Oberarmhang den einen Holm nicht sofort greifen konnte, turnt er seine Übung unbeirrt und in nahezu perfekter Haltung durch und durfte sich dafür mit 9,70 P. die mit Abstand höchste Wertung an diesem Gerät gutschreiben lassen. Auf die etwas strenge Wertung für eine ebenfalls sauber ausgeführte Reckübung (8,65 P.), antwortete Adrian dann beim abschliessenden Bodenturnen - seinem vermeintlich stärksten Gerät - mit einer Klasseleistung, die ihm eine weitere Höchstwertung (9,35 P.) eintrug. So war es am Ende nicht verwunderlich, dass die insgesamt erzielten 46,30 Punkte zum hochüberlegenen Sieg im K4 reichten. Im K5 hatten die drei TVO-Athleten Mario Gut, Lukas Zähner und Dominic
Landolf nicht nur gegen starke Konkurrenz aus dem eigenen Kanton, sondern auch
noch gegen diejenige aus dem Trainingszentrums Schattorf (UR) zu bestehen. Dabei
kamen alle drei nicht ungeschoren davon. Dominic Landolf, der erst seinen
zweiten Geräteturnwettkampf bestritt, klassierte sich trotz einiger kleiner
Fehler als bester Opfiker, im 36. Rang, mit knapp einem Punkt Rückstand auf die
angestrebte Auszeichnung. Lukas Zähner wusste zwar beim Sprung recht gut zu
gefallen (9,05 P.), strauchelte aber am Boden, so dass am Ende nur Rang 48 (53
Teilnehmer) blieb. Am schlimmsten erwischte es aber Mario Gut; wegen einer
falschen Interpretation des Reglements, musste er sich beim Sprung einen Abzug
von 3 Punkten gefallen lassen. Anstelle der möglichen Auszeichnung blieb ihm
damit nur noch der 51. Rang.
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